Mobiles Impfteam in Seniorenwohngemeinschaft „Villa am Moosgraben“

Seit der Jahreswende 2020/2021 ist in Deutschland der erste Impfstoff gegen SARS-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Erkrankung COVID-19 zugelassen. Schon kurz nach der Zulassung konnte mit den ersten Impfungen begonnen werden. Da gerade ältere Personen über 60 Jahren bzw. Personen mit schweren Vorerkrankungen in der aktuellen Coronavirus-Pandemie das Risiko für einen schweren Verlauf haben, steht der für diese Personengruppe empfohlene Impfschutz im Fokus. Die Bewohner, der vom ambulanten Pflegedienst Helmer betreuten Wohngemeinschaft „Villa am Moosgraben“ in Loiching, gehören alle der Hochrisikogruppe an. Die Bereitschaft zur Impfung unter den Mitarbeitern, als auch unter den Bewohnern, ist groß. Die Frage ob geimpft werden soll oder nicht stellt sich gar nicht. Die Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes sehen sich in der Verantwortung, denn die Impfung trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

Am Sonntag, den 10.01.2021 kam das mobile Impfteam des BRK vom Impfzentrum des Landkreises Dingolfing-Landau in die Villa am Moosgraben um die ersten Impfungen vorzunehmen. Trotz anfänglicher Aufregung vor dem Impfstart – die Bewohner, als auch die Mitarbeiter, sahen der Impfung gelassen entgegen.

Die Bewohner wollen sich gerne impfen lassen, weil sie hoffen, dadurch bald zu einem Stück Normalität zurückzukehren. Denn die aktuelle Situation stellt für die Bewohner von Seniorenheimen und auch die Bewohner der Wohngemeinschaft eine besondere Belastung dar. Jeder Tag zählt, denn jeder Tag Verzug kann Menschenleben kosten.,“ erzählt Sabine Helmer, Geschäftsführerin des ambulanten Pflegedienstes Helmer aus Dingolfing. „Die täglich steigenden Fallzahlen sind der Beweis für den Ernst der Lage. Eine Impfung ist der einzige Weg aus dieser Pandemie. Anders werden wir diese Situation nicht in den Griff bekommen.“